Die Wärmebehandlung

Bei der Wärmebehandlung von Metallen handelt es sich um einen thermischen bzw. thermo-chemischen Prozess, mit dem Ziel die mechanischen Eigenschaften eines Bauteils zu verändern bzw. zu verbessern.

Hierbei wird grundsätzlich zwischen Verfahren unterschieden, welche Änderungen im gesamten Bauteil-Gefüge durch Gefügeumwandlung hervorrufen (z.B. Härten, Glühen) oder lediglich in Änderungen an der Materialoberfläche resultieren (z.B. Nitrieren, Einsatzhärten).

Hier sehen Sie eine Übersicht der Wärmebehandlungsverfahren, welche bei der Härtetechnik Hagen derzeit durchgeführt werden.

Weitere detaillierte Informationen finden Sie unter der Rubrik Verfahren sowie in unserem Härterei-Lexikon.

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Weitere Einträge zum Buchstaben 'V':

    Bainitisches Vergüten - ADI

    Das Bainitische Vergüten (auch Zwischenstufenvergüten genannt), ist ein Vergüten von Härtetemperatur (Austenitisierungstemperatur) in ein Salzbad.

    Dieses Salzbad wird je nach Anforderung und Stahlsorte zwischen 250° und 400°C betrieben. Die Teile werden in dem Salzbad so lange gehalten, bis die Umwandlung vollzogen ist. Ist die Umwandlung vollzogen, kann die Abkühlung beliebig erfolgen.

    Es ist allerdings erforderlich, dass die Salzbäder ein gewisses Volumen haben, damit die eingestellte Abschrecktemperatur nicht durch das Einbringen massiver glühender Teile stark verändert wird. Unser zur Zeit größtes Salzbad hat einen Inhalt von ca. 25t.

    In den letzten Jahren wird dieses Verfahren in großem Umfang bei Gusseisensorten aus dem Material ADI angewandt.

    Vorteile des Verfahrens:

    - wirtschaftliche Vorteile (Anlassen wird eingespart)
    - geringe Maßänderung (geringe Temperaturdifferenz zwischen Austenitisierungs- und Abschrecktemperatur)
    - höhere Dehnbarkeit
    - günstigere Kerbschlagzähligkeitswerte

     

    Weitere Details finden Sie auf folgenden Seiten:
    Bainitisches Vergüten

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